Kommunikationstraining für Ärztinnen und Ärzte

Arzt-Patienten-Kommunikation, Aufklärung und schwierige Gespräche – praxisnah trainiert

Für Ärztinnen und Ärzte in Spitälern, Kliniken und Praxen in der ganzen Schweiz


Das Gespräch ist das wichtigste Instrument der ärztlichen Tätigkeit: Es entscheidet darüber, ob Patientinnen und Patienten ihre Diagnose verstehen, der Therapie vertrauen und Empfehlungen umsetzen. Gleichzeitig bleibt im klinischen Alltag wenig Zeit – und gerade schwierige Gespräche gelingen selten von allein.


Dieses Kommunikationstraining richtet sich exklusiv an Ärztinnen und Ärzte. Im Mittelpunkt stehen reale Gesprächssituationen aus Ihrem Fachgebiet: das Aufklärungsgespräch unter Zeitdruck, das Überbringen einer ernsten Diagnose, die nicht-direktive Beratung vor schwierigen Entscheidungen, das Angehörigengespräch auf der Station und die Abstimmung im interprofessionellen Team.


Profitieren Sie von der praxisnahen Erfahrung unseres Trainers – unter anderem aus Kommunikationstrainings für Ärztinnen und Ärzte der SGGG und der Fortbildung am Spital Zollikerberg – und einem Trainingsinhalt, der exakt auf Ihre Fachrichtung abgestimmt wird.



Das Wichtigste auf einen Blick

Für wen:
Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und Stufen – von der Assistenzärztin bis zum Chefarzt, in Spital, Klinik oder Praxis.
Format & Dauer:
½ bis 2 Tage firmeninternes Training (Inhouse) direkt in Ihrer Institution – CHF 2’500 pro Tag mit bis zu 12 Personen, alles inklusive.
Ihre 3 Hauptgewinne:
verständliche Aufklärung auch unter Zeitdruck – Sicherheit beim Überbringen schwieriger Nachrichten – tragfähige Entscheidungen dank Shared Decision Making.
Ihr Trainer:
René Surber, über 20 Jahre Erfahrung im Kommunikationstraining, mehrfach mit ärztlichen Zielgruppen tätig (u.a. SGGG, Spital Zollikerberg).
Nächster Schritt:
Dokumentation unverbindlich anfordern oder direkt anrufen: +41 79 441 88 87

Nutzen des Kommunikationstrainings für Ärztinnen und Ärzte

  • Komplexe medizinische Sachverhalte verständlich und patientengerecht erklären
  • Aufklärungsgespräche strukturiert und zeiteffizient führen
  • Schwierige Nachrichten sensibel und klar übermitteln
  • Nicht-direktive Beratung: informieren, ohne zu drängen
  • Shared Decision Making: Patientinnen und Patienten in Entscheidungen einbinden
  • Mit Angst, Trauer, Widerstand und Vorwürfen souverän umgehen
  • Angehörigengespräche strukturiert und rechtssicher führen
  • Adherence stärken: Therapieempfehlungen so vermitteln, dass sie umgesetzt werden
  • Interprofessionelle Kommunikation: klare Übergaben und Absprachen im Team
  • Die eigene Wirkung kennen: Stimme, Körpersprache, Wortwahl
  • Weniger Missverständnisse, weniger Beschwerden, mehr Vertrauen


Vier Schwerpunkte des Trainings

1.  Verständlich aufklären und informieren

Patientinnen und Patienten vergessen einen grossen Teil des Gesagten schon kurz nach dem Gespräch – besonders unter emotionaler Belastung. Wir trainieren: Information in verdaubaren Portionen, einfache Sprache statt Fachjargon, Verständnisprüfung (Teach-back), Visualisierung und eine klare Gesprächsstruktur, die auch unter Zeitdruck funktioniert.


2.  Schwierige Nachrichten übermitteln

Eine ernste Diagnose, ein unerwarteter Befund, eine ungünstige Prognose: Wir arbeiten mit bewährten Gesprächsstrukturen für das Überbringen schwieriger Nachrichten – von der Vorbereitung über die Vorwarnung und die klare, ehrliche Mitteilung bis zum Auffangen der Emotionen und der Vereinbarung nächster Schritte. Ehrlichkeit ohne unnötige Härte ist dabei der Massstab.


3.  Shared Decision Making und nicht-direktive Beratung

Bei präferenzsensitiven Entscheidungen – etwa vor Eingriffen, in der Pränataldiagnostik oder am Lebensende – braucht es eine Beratung, die informiert, ohne zu steuern. Wir trainieren, Optionen mit Nutzen und Risiken ausgewogen darzustellen, Werte und Präferenzen der Patientinnen und Patienten zu erfragen und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu erarbeiten.


4.  Angehörige und Team

Kommunikation endet nicht beim Patienten: Wir bearbeiten Angehörigengespräche (Struktur, Emotionen, Schweigepflicht) sowie die interprofessionelle Kommunikation im Behandlungsteam – klare Übergaben, Absprachen und konstruktives Feedback.



Kommunikationstraining Ärzte – Haupt-Prozessmodule

(wird ausführlich in Zusammenarbeit mit Ihnen definiert)

  • Grundlagen wirksamer Arzt-Patienten-Kommunikation
  • Gesprächsstruktur: Einstieg, Agenda-Setting, Zusammenfassung, Abschluss
  • Verständliche Sprache: Fachjargon übersetzen, Teach-back einsetzen
  • Aufklärungsgespräche: rechtssicher, verständlich, zeiteffizient
  • Schwierige Nachrichten: Vorbereitung, Vorwarnung, Mitteilung, Emotionen auffangen
  • Nicht-direktive Beratung und Shared Decision Making
  • Fragetechnik und aktives Zuhören im ärztlichen Gespräch
  • Umgang mit Angst, Trauer, Widerstand und Vorwürfen
  • Angehörigengespräche: Struktur, Rollen, Schweigepflicht
  • Adherence und Motivation: Empfehlungen wirksam vermitteln
  • Interprofessionelle Kommunikation und strukturierte Übergaben
  • Die eigene Wirkung: Stimme, Körpersprache, Präsenz
  • Videoanalyse und Rollenspiele mit Fällen aus Ihrem Fachgebiet
  • Massnahmen zur Umsetzung fixieren und nachhaltig verankern


Kommunikationstraining für Ärztinnen und Ärzte – Dokument und weitere Informationen auf Ihr E-Mail zusenden lassen.



Referenz: Kommunikative Kompetenz beim Schwangerschaftsultraschall

René Surber hat im März 2026 ein Kommunikationstraining für Ärztinnen und Ärzte der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) durchgeführt und gestaltet die zweitägige Fortbildung Kommunikative Kompetenz Schwangerschaftsultraschall am Spital Zollikerberg mit (nächste Durchführung: 6. und 7. November 2026).


Bestehende und frühere Zusammenarbeiten im Gesundheitswesen

UniversitätsSpital Zürich, InselSpital Bern, Hirslanden Kliniken (Zürich), Spital Muri, Spital Zollikerberg, Balgrist, Reha Rheinfelden (Aargau), KSB (Baden), Schweizer Paraplegiker Stiftung (Nottwil), Lunge Zürich, Fairmed (Bern), SRK, Spitex Suhrental, Sirmed (Nottwil), Dr. Risch (Buchs), Sanitas, Atupri (Bern), Mepha, Novartis (Basel), Vifor (St. Gallen), Kantonsapotheke Zürich, Pharma Medica, MediData, Verfora, AEH, topCare und viele weitere geschätzte Institutionen in der Deutschschweiz.



Was Teilnehmende sagen

★ Alle Bewertungen auf Google
★★★★★
René Surber hat ein grosses Fachwissen, welches er mit praktischen Beispielen weitergibt. Der Kurstag "professionell Telefonieren" war sehr lehrreich sowie abwechslungsreich gestaltet. Er hat meine Erwartungen an einen Kurstag übertroffen.

Aline Nydegger — Schweizer Paraplegiker, Nottwil

★★★★★
Für unsere Mitarbeiter:innen der Hauptinformation und der Zentralen Vermittlung am Berner Inselspital durften wir wieder ein Training zum Thema "Umgang mit schwierigen Situationen" durchführen. Man spürt die langjährige Erfahrung von René Surber, der den Inhalt perfekt auf unseren Arbeitsalltag zugeschnitten hat. Die Mitarbeiter:innen wurden aktiv einbezogen und gingen motiviert aus dem Workshop. Vielen Dank!

Jörg Schönauer — Abteilungsleiter Patientenmanagement & Services, InselSpital Gruppe, Bern

★★★★★
Sehr gute Inputs, Unterstützung und Motivation übermittelt. Äusserst sympatisch. Kann René Surber wärmstens weiterempfehlen.

V. Baldin — Schweizer Paraplegiker, Nottwil (Luzern)


Wo bieten wir das Kommunikationstraining an?

Wir kommen direkt zu Ihnen ins Spital, in die Klinik oder Praxis – in der ganzen Schweiz. Selbstverständlich führen wir massgeschneiderte Inhouse-Trainings für Ihre Ärzteschaft durch – abgestimmt auf Ihre Fachrichtung und Ihre konkreten Gesprächssituationen.



Häufige Fragen zum Kommunikationstraining für Ärztinnen und Ärzte


Was unterscheidet dieses Training von der Kommunikationsschulung für Praxis und Spital?

Die Kommunikationsschulung für Praxis und Spital richtet sich an MPA, Empfang, Pflege und Stationspersonal mit Fokus auf Telefon und Empfang. Dieses Training richtet sich exklusiv an Ärztinnen und Ärzte und vertieft ärztliche Gesprächssituationen: Aufklärung, schwierige Nachrichten, Shared Decision Making und Angehörigengespräche.

Für welche Fachrichtungen ist das Training geeignet?

Für alle Fachrichtungen – von der Gynäkologie und Geburtshilfe über Innere Medizin, Chirurgie und Onkologie bis zur Hausarztmedizin. Die Fallbeispiele und Rollenspiele werden auf Ihr Fachgebiet und Ihre typischen Gesprächssituationen zugeschnitten.

Wie läuft das Training ab?

Das Training findet inhouse in Ihrer Institution statt und dauert je nach Zielsetzung einen halben bis zwei Tage. Kurze Theorie-Inputs wechseln sich ab mit Rollenspielen zu realen Fällen aus Ihrem Alltag, direktem Feedback und – auf Wunsch – Videoanalyse. Am Ende stehen konkrete, im Alltag anwendbare Massnahmen.

Welche Erfahrung hat CONSENSIS mit ärztlichen Zielgruppen?

René Surber hat unter anderem ein Kommunikationstraining für Ärztinnen und Ärzte der SGGG durchgeführt und gestaltet die Fortbildung Kommunikative Kompetenz Schwangerschaftsultraschall am Spital Zollikerberg mit. Weitere Zusammenarbeiten im Gesundheitswesen: UniversitätsSpital Zürich, InselSpital Bern, Hirslanden Kliniken, Schweizer Paraplegiker Stiftung und viele weitere.

Was kostet das Kommunikationstraining für Ärzte?

Ein Trainingstag inhouse kostet CHF 2’500 mit bis zu 12 Personen – alles inklusive (Vorbereitung, Massschneiderung, Unterlagen, Spesen in der Deutschschweiz). Für Halbtage, mehrstüfige Trainingsreihen oder Einzelcoachings erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.



Wir freuen uns von Ihnen zu hören. Kontakt



Weitere Trainings im Bereich Kommunikation:

1. Kommunikationsschulung Praxis & Spital – Für MPA, Empfang, Pflege und Stationspersonal
2. Angehörigengespräche in der Klinik – Leitfaden und Training
3. Kommunikative Kompetenz Schwangerschaftsultraschall – Fortbildung am Spital Zollikerberg
4. Umgang mit schwierigen Situationen – Souverän in emotionalen Momenten
5. Präsentations-Training – Überzeugend präsentieren
6. Alle Trainings-Lösungen im Überblick