Feedback- / Rückmeldungsgespräch -Training
Gemeinsame Lösungen finden, fördern und fordern
Feedback bedeutet, mit anderen über Vergangenes oder ihr Verhalten zu sprechen und dies auf eine Weise, die stärkt statt verstimmt. Doch zur richtigen Zeit den richtigen Ton zu finden, ist leichter gesagt als getan. Positives angemessen auszudrücken und Kritik wertschätzend zu formulieren, will gelernt sein. Besonders bei kritischem Feedback ist es eine Herausforderung, den anderen zu bestärken statt zu schwächen. Die zentrale Frage lautet: Wie spreche ich unangenehme Dinge so an, dass beim Gegenüber tatsächlich eine Verhaltensänderung angestossen wird, ohne dass er verstimmt reagiert?
Ob Mitarbeitende ihre ersten Feedback-Gespräche führen oder bereits auf jahrelange Erfahrung zurückblicken: Es lohnt sich immer, die eigene Feedback-Kompetenz weiterzuentwickeln. Dazu gehören der effiziente Einsatz von Gesprächsleitfäden sowie das angemessene Vermitteln schwieriger Botschaften.
Konstruktives Feedback aus verschiedenen Perspektiven
Im Feedback-Training lernen Sie, durch bestärkendes Feedback etwas zu bewegen, ohne den anderen vor den Kopf zu stossen.
- Wie fasse ich meine Wahrnehmung in passende Worte?
- Wie gebe ich angemessenes Feedback zu Verhalten und Einstellung?
- Wann löst Feedback Motivation aus, wann Demotivation?
- Wie gestalte ich Feedback so, dass der andere bereits bei der Umsetzung ist?
Nutzen des Feedback-Trainings
Kommunikative Kompetenz aufbauen
- Entwicklung von Gesprächsleitfäden für Feedback-Gespräche
- Handlungssicherheit in schwierigen Situationen und bei Einwänden
- Lösungsorientierte und partnerschaftliche Kommunikation
- Steigerung der Mitarbeitermotivation und des Teamgefühls
- Mitarbeitende fordern und fördern
- Schaffung eines motivierenden Umfelds für Teammitglieder
- Mehr Sicherheit bei Feedback-Gesprächen
Haupt-Prozessmodule des Feedback-Trainings
(wird ausführlich in Zusammenarbeit mit Ihnen definiert)
- Schlüsselfaktoren der zwischenmenschlichen Kommunikation
- Vergangenheit anerkennen und Weiterentwicklung ermöglichen
- Wahrnehmungsfilter und ihre Wirkung auf die Kommunikation
- Aktives Zuhören als Zeichen von Wertschätzung
- Fragetechniken zum Führen und Motivieren
- Klare Feedback-Strukturen für nachhaltige Verhaltensänderung
- Emotionale Phasen im Veränderungsprozess erkennen und deuten
- Win-Win-Lösungen erzielen
- Souveränität im Umgang mit Einwänden und Konflikten
- Motivation versus Manipulation
- Die Eisbergtheorie oder warum Kleinigkeiten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden
Feedback-Training Dokument und weitere Informationen auf Ihr E-mail zusenden lassen.
Bestehende und frühere Zusammenarbeiten
Metron, UniversitätsSpital Zürich, Dr. Risch, Sanitas, Lunge Zürich, HSG, Service7000, FIFA Museum, Fairmed, Zürich Versicherung, Stadtwerk Winterthur, MichaelPage, Migros, V-Zug, Amnesty International, Feinheit, ACS, atupri, Mepha, Die Post, CKW, UBS, Netstream, Sanitas, Samsung, Lindy, Micro, Hirslanden Kliniken, Mepha, KPMG, Schweizer Paraplegiker Stiftung, Stadt Bern, Akzo Nobel, Avadis, Nestlé und viele weitere geschätzte Unternehmen.
Wo bieten wir Feedback-Trainings an?
Wir bieten Feedback-Trainings in Zürich, Bern, Basel, Luzern, Winterthur, St. Gallen, Zug, Aarau
und in der gesamten Deutschschweiz an – direkt bei Ihnen im Unternehmen oder an einem Ort Ihrer Wahl.
Natürlich führen wir auch firmeninterne Feedback-Training und Feedback-Coachings durch.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören. Kontakt
Häufige Fragen zum Feedback-Training
Was ist Feedback-Training?
Feedback-Training ist ein praxisorientiertes Kommunikationstraining, das Führungskräfte, Teamleiter und Mitarbeitende befähigt, konstruktives Feedback strukturiert und wertschätzend zu geben und zu empfangen.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie spreche ich unangenehme Dinge so an, dass beim Gegenüber tatsächlich eine Verhaltensänderung angestossen wird, ohne Demotivation? Beim CONSENSIS Feedback-Training lernen Teilnehmende bewährte Gesprächsleitfäden und Feedback-Methoden kennen und direkt anwenden.
Was sind die 4 Feedbackregeln?
1. Konkret & spezifisch
Beschreibe eine konkrete Situation statt allgemeines oder pauschales Verhalten anzusprechen.
2. Beschreibend statt bewertend
Schildere, was du beobachtet hast und nicht deine Interpretation oder Bewertung davon.
3. Zeitnah
Gib Feedback so bald wie möglich nach dem beobachteten Ereignis und nicht Wochen später.
4. Direkt
Spreche die Person direkt an und nicht über sie.
Welche 6 Regeln gibt es, um richtig Feedback zu geben?
1. Ich-Botschaften verwenden
Sprich von deiner eigenen Wahrnehmung: "Ich habe beobachtet, dass ..."
2. Konkretes Verhalten beschreiben
Benenne sichtbares, beobachtbares Verhalten. Keine Persönlichkeitseigenschaften.
3. Wirkung benennen
Erkläre, welche Wirkung das Verhalten auf dich oder das Team hat.
4. Wunsch formulieren
Sage klar, was du dir künftig wünschst.
5. Dialog eröffnen
Frage nach der Sichtweise des Gegenübers und höre aktiv zu.
6. Lösungsorientiert bleiben
Fokussiere auf die Zukunft und mögliche Verbesserungen und nicht auf Fehler der Vergangenheit.
Die Lösung ist immer wichtiger, als das Problem
Welche Feedback-Methoden gibt es?
Es gibt verschiedene bewährte Feedback-Methoden:
SBI-Modell (Situation – Behaviour – Impact)
Beschreibt die konkrete Situation, das beobachtete Verhalten und dessen Wirkung.
WWW-Methode (Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch)
Dreistufige Struktur für klares, wertschätzendes Feedback.
Gordon-Modell
Fokussiert auf Ich-Botschaften, aktives Zuhören und niederlagelose Lösungsfindung.
360-Grad-Feedback
Strukturiertes Feedback von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitenden.
Sandwich-Methode
Kritisches Feedback zwischen positiven Aussagen einbetten.
STAR-Methode (Situation – Task – Action – Result)
Strukturiertes Feedback zu konkreten Leistungen und Verhaltensweisen.
Was sind die 7 Schlüssel zu effektivem Feedback? (2026)
1. Psychologische Sicherheit schaffen
Vertrauen und Offenheit sind die Basis für ehrliches und wirksames Feedback.
2. Timing und Kontext beachten
Feedback zum richtigen Zeitpunkt und in der geeigneten Situation geben.
3. Klare, spezifische Sprache verwenden
Vage Aussagen verfehlen ihre Wirkung. Konkretheit ist entscheidend.
4. Empathie und Wertschätzung zeigen
Den anderen als Person respektieren, auch wenn das Verhalten kritisiert wird.
5. Zukunftsorientiert formulieren
Nicht auf Fehler fokussieren, sondern auf mögliche Verbesserungen und nächste Schritte.
6. Zwei-Weg-Kommunikation fördern
Dialog statt Monolog. Dem Gegenüber Raum geben, zu antworten und die eigene Sichtweise einzubringen.
7. Regelmässigkeit sicherstellen
Feedback als Kulturelement etablieren und nicht nur in Krisenzeiten, sondern kontinuierlich.
Welche zwei Arten von Feedback gibt es?
1. Bestärkendes (positives) Feedback
Bestätigt erwünschtes Verhalten, fördert Motivation und sorgt dafür, dass gute Leistungen wiederholt werden. Positives Feedback ist genauso wichtig wie konstruktives – und wird im Alltag oft unterschätzt.
2. Entwicklungsorientiertes (konstruktives) Feedback
Zeigt konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf und regt zur Verhaltensänderung an. Entscheidend ist die Haltung: nicht anklagen, sondern unterstützen, fördern und gemeinsam vorankommen.
Was gehört zu einem guten Feedback? (2026)
Gutes Feedback vereint verschiedene Qualitäten:
- Spezifisch: Auf konkrete Situationen bezogen, nicht allgemein oder pauschal.
- Zeitnah: Möglichst kurz nach dem beobachteten Verhalten – nicht Wochen später.
- Beobachtungsbasiert: Fakten und Wahrnehmungen statt Interpretationen.
- Ich-fokussiert: Eigene Wahrnehmung mitteilen, nicht anklagen oder verurteilen.
- Wertschätzend: Im Ton respektvoll, auch bei kritischen Botschaften.
- Zukunftsorientiert: Auf Lösungen und Verbesserungen fokussiert.
- Dialogfördernd: Raum für Rückmeldung und Klärung schaffen.
Welche Feedback-Tools gibt es?
Klassische Feedback-Tools:
- Feedbackgespräch (bilateral, 1:1)
- Mitarbeitergespräch mit strukturiertem Leitfaden
- Kollegiale Fallberatung / Peer-Feedback
Strukturierte Methoden:
- 360-Grad-Feedback (von Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitenden)
- Pulse-Surveys / Kurzumfragen
- GROW-Modell im Coaching-Kontext
Digitale Plattformen:
- Leapsome, Small Improvements, Lattice, Culture Amp
- Microsoft Viva (integriert in Microsoft 365)
Im CONSENSIS Feedback-Training lernen Sie, die passenden Tools situativ und zielgerichtet einzusetzen.
Was sind die 5 Säulen des GORDON-Modells?
Das Gordon-Modell, entwickelt von Thomas Gordon, ist ein anerkanntes Kommunikationsmodell, das auf 5 Säulen basiert:
1. Aktives Zuhören
Dem Gegenüber wirklich zuhören, Verständnis zeigen und Rückmeldung geben, dass man verstanden hat.
2. Ich-Botschaften
Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Wahrnehmungen ausdrücken – ohne den anderen anzuklagen oder zu verurteilen.
3. Niederlagelose Konfliktlösung
Win-Win-Lösungen suchen, bei denen beide Seiten ihre Bedürfnisse erfüllt sehen.
4. Wertschätzende Atmosphäre
Eine Beziehungsqualität schaffen, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen basiert.
5. Eigenverantwortung stärken
Den anderen befähigen, selbständig Lösungen zu finden, statt Ratschläge aufzuzwingen.